Drastischer Anstieg von Fehlzeiten

In den vergangenen Jahrzehnten wurde ein drastischer Anstieg von der Fehlzeiten verzeichnet, die während der Arbeitszeiten auftraten, diese waren wegen psychischen Gründen bedingt. Die Zahl der Krank-Schreibungen die auf psychische Krankheiten zurückzuführen sind, stieg in dem Zeitraum von 2,5 % im Jahr 1980 auf 10,9 % 2009. Im Jahre 2015 lag diese bei ca. 15 %. Diese Statistik kommt vom BKK Gesundheitsatlas 2015. In diesen Fällen dauern die Krank-Schreibungen durchschnittlich 40 Tage, im Falle einer Depression sind es sogar 58 Tage. Diesem Report zufolge sind Depressionen die Nummer eins unter den psychischen Erkrankungen.

Verbreitungen von Depressionen

Eine Studie die im Jahre 2012 durchgeführt wurde, ergab, dass jeder 10. Mitarbeiter in Europa bereits aufgrund einer Depression nicht zur Arbeit gegangen ist. Jeder 5. hat schon einmal eine ärztliche Diagnose aufgrund einer Depression erhalten. Hier wurde keine signifikante Zunahme bei den psychischen Störungen verzeichnet, wahrscheinlich liegt es daran das die Menschen mittlerweile offener über ihre Erkrankungen sprechen.

Geht es um die Rückkehr an den Arbeitsplatz, kann Offenheit von großem Nutzen sein, denn dann ist der Arbeitgeber in der Lage für ein besseres Klima am Arbeitsplatz zu sorgen oder aber ein Reduzieren von Wochenstunden zu ermöglichen. Das sich viele Menschen nicht trauen ihrem Vorgesetzten von ihrer Krankheit zu erzählen, ist durchaus verständlich, denn psychische Erkrankungen werden noch immer stigmatisiert.

Aus der Sicht der Arbeitgeber gehen Depressionen oft einher mit einer Verminderung der Arbeitsfähigkeit, so wirkt sich die Krankheit bspw. auf das Durchhaltevermögen aus und geht deshalb mit den bereits erwähnten Fehlzeiten einher, daraus resultierenden dann Kosten wirtschaftlicher Art.

Prävention am Arbeitsplatz

Wertschätzung spielt die größte Rolle

Wichtig ist deshalb das die Wiedereingliederung angenehm gestaltet wird. Es ist diesbezüglich sehr wichtig, dass sich um präventive Maßnahme bemüht wird, denn bei der Entwicklung der psychischen Krankheit spielen natürlich nicht nur biologische Faktoren eine Rolle. Psychosoziale Ursachen können ganz entscheidende Rollen spielen.

Stress am Arbeitsplatz kann während der Arbeit, bei einer Entstehung solcher Krankheiten, zu einer zusätzlichen Belastung werden, die das Krankheitsbild entsprechend mit prägen kann.

Um sich vor eine Erkrankung zu schützen, kann jeder Arbeitnehmer eigene Vorkehrungen treffen. Wichtig ist das Pausen, Arbeitszeiten– und Urlaub immer eingehalten werden. Überstunden sollten dagegen vermieden werden. Ich weiss das es schwierig sein kann, aber Sie müssen dafür einfach eine Lösung finden, sonst können Sie an hunderten von Stellschrauben drehen und nichts verändert sich.

Wichtig ist unter anderem das auch mal NEIN gesagt werden kann. Dazu kommt das in der Zeit in der nicht gearbeitet wird, für einen guten Ausgleich gesorgt werden sollte, hier können Hobbys sowie Sport und Zeit mit Freunden eine gute Möglichkeit sein so etwas zu forcieren.

Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter mit anonymer psychologischer Beratung für berufliche– oder private Probleme. Mit dieser Investition greifen Sie Ihre Mitarbeiter unter die Arme. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne mit den individuellen Möglichkeiten für Ihren Betrieb.

Bei den ersten Anzeichen von depressiven Symptomen sollte sich Hilfe gesucht werden, die Entwicklung einer schwerwiegenden Episode sollte unbedingt vorgebeugt werden. Doch auch, wenn viele Faktoren darauf hinweisen, dass Stress am Arbeitsplatz oder Konflikte mit anderen Personen ausschlaggebende Probleme bei depressiven Erkrankungen sein können ist dies nicht immer der Fall.

Arbeit kann stabilisierend wirken

Für die meisten Menschen ist ein Arbeitsverhältnis jedoch nicht die Ursache einer depressiven Erkrankung, diese wirkt in den meisten Fällen eher stabilisierend. Doch mit der Krankheit wird die Arbeit zunehmend schwieriger für die betroffenen Personen, so kann es passieren, dass die Arbeit dann schnell als eine Überlastung erlebt wird, auch wenn es sein kann das die Person objektiv vielleicht weniger belastet wird.

Das Gefühl der Erschöpfung ist eines der Hauptsymptome, das Menschen während ihrer Krankheit erleben. Es ist schwierig sich zu etwas zu motivieren oder sich überhaupt aufzuraffen. Man spürt eine Last auf sich und einen schweren Widerstand, gegen den man ankämpfen muss. Konzentrationsstörungen, die durch die Krankheit bedingt sind kommen, hinzu. So kann es auch schnell passieren das jede kleine Aufgabe die bewältigt werden soll zur Qual wird.

Menschen die schweren depressiven Erkrankungen unterliegen, können in Zustände kommen, in denen sie sich nicht einmal selbst versorgen können, dann ist es natürlich auch nicht mehr möglich den Aufgaben für die Arbeit nachzukommen, aus diesem Grund müssen depressive Krankheiten rasch behandelt werden. Ist die Krankheit dann überstanden, sind die Menschen meist wieder so leistungsfähig wie sie es früher einmal waren.

Entscheidend für das Auftreten sowie auch die Entwicklung einer Depression ist die Veranlagung, hier können unterschiedliche Faktoren prägende Rollen spielen, diese kann bspw., genetisch bedingt sein. Auch Menschen, welche ein erfüllendes Berufsleben haben, können depressive erkranken. Ohne die Veranlagungen führen aber auch erschwerende Umstände während der Arbeitszeiten nicht zu einer richtigen Krankheit, hier spielt stets die Kombination eine Rolle.

Haben Sie bereits Symptome?

Damit eine depressive Krankheit frühzeitig festgestellt werden kann, ist es wichtig, sobald man Symptome feststellt die einen dauerhaft belasten, eine psychologische– oder ärztliche Beratung einzuholen. Durch diese können wichtige Fragen bereits geklärt werden.

Angststörungen, die im Zuge von der Krankheitssymptome auftreten können, sind leider keine Seltenheit, denn wenn man sich selbst nicht mehr so belasten kann wie, wenn man gesund ist, übt sich dies natürlich auf das Selbstvertrauen aus.

Unsere psychologische Online Beratung ist hier ein praktisches Mittel das von Zuhause aus zurate gezogen werden kann.

Auch Burnout spielt eine Rolle, wenn man nicht entsprechend auf die Symptome der Krankheit reagiert, deshalb ist es wichtig eine psychologische oder ärztliche Praxis aufzusuchen.

Unsere Hilfestellung in Berlin- und Umgebung

Es gibt Stellen wie bspw. unsere Burnout Praxis Berlin am Bayerischen Platz, die in solchen Fällen genutzt wird,
besonders bei Arbeiten die einem körperlich sowie geistlich vieles abverlangen.

Eine Burnout Praxis Berlin findet man nicht in vielen Stadtteilen von Berlin, unsere befindet sich in Schöneberg am Bayerischen Platz, sie ist eine gute Anlaufstelle für jeden, der auf der Suche nach einer psychologischen Praxis ist, um sich dort Beraten oder direkt helfen zu lassen.

Unsere Psychologische Beratung kann auch ONLINE stattfinden, für manche Menschen ist dies eine bessere Möglichkeit sich über ihre Probleme erstmals zu erkundigen, da sie sich seriöser Beraten fühlen und nicht gleich so viel von ihrem Leben preisgeben möchten. Hier hat man die Möglichkeit sich entweder über einen Videochat oder über das Telefon auszutauschen.

Angststörungen können einem dazu bringen nur langsam mit all seinen Aktionen fortzufahren, daher ist es wichtig sich zu überwinden, wenn man feststellt, dass die Probleme bestehen bleiben, denn Psychologische Beratung ist in solchen Fällen meist nicht zu ersetzen.

Termine in unserer Praxis können Sie direkt über DOCTOLIB fest terminieren oder sich mit jeder anderen Frage über das KONTAKTFORMULAR an uns wenden. Beachten Sie unsere Sprechzeiten! Herzlichen Dank.